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HOG besuchte das „Haus Pannonia“ in Speyer

MOt.
vor 1 Tag
2 Min. Lesezeit


Eine kleine Gruppe der HOG-Vorstandschaft besuchte vor Kurzem das Haus Pannonia in Speyer. Die Idee zu diesem spontanen Ausflug, war aufgrund des Kontaktes unseres Museumsleiters Jürgen Purr zustande gekommen. Er traf bei seinem letzten Besuch im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen, den Vorsitzenden der Donauschwäbischen Landsmannschaft Speyer Paul Nägl, der die HOG zum traditionellen Spanferkelessen am vorletzten Sonntag einlud. Chauffiert von Elisabeth Päßler, fuhren 9 Personen mit einem Kleinbus nach Speyer. In bester Stimmung und voller Erwartung, traf man dort am frühen Morgen zum Frühschoppen ein. Zunächst besichtigte die Gruppe das im Dachgeschoß untergebrachte Museum, das ähnlich wie unser Museum eingerichtet ist. Bilder Trachten und Gegenstände aus der alten Heimat, sowie eine nachgebildete Wohnstube, geben eine Übersicht über das damalige alltägliche Leben. Zahlreiche Tafeln erläutern die Geschichte der Donauschwaben. Im Anschluss erläuterte uns Paul Nägl die Geschichte des Hauses Pannonia, das im Jahre 1982 mit außergewöhnlichem Engagement und großem Idealismus durch Mitglieder und Freunde der Donauschwäbischen Landsmannschaft, in beeindruckender Eigenleistung erbaut wurde. Vor dem Haus Pannonia erinnert eine Gedenkstätte an das Ende der über zweihundertjährigen Siedlungsgeschichte der Donaudeutschen. Um die Mittagszeit wurde das angesagte, leckere und üppige Spanferkelessen mit verschiedenen Salaten aufgetischt. Ein eingespieltes Team schaffte es, den proppenvollen Saal mit weit über 100 Personen, in kürzester Zeit zu bedienen. Beim anschließenden Kaffeenachmittag, wurden ähnlich wie bei den Parabutschern, zahlreiche köstliche Donauschwäbische Kuchenspezialitäten aus der alten Heimat angeboten.

Bei dieser Kaffeerunde, wurde vom Vorsitzenden Paul Nägl ein gemeinsames Projekt mit der Donauschwäbischen Landsmannschaft Speyer und der HOG Parabutsch für das kommende Jahr in Aussicht gestellt.

Folglich sei als Fazit vermerkt: Es war nicht nur ein gelungener, geselliger Ausflug mit vielen neuen Eindrücken, sondern es wurden auch freundschaftliche Kontakte geknüpft, die auf neue Unternehmungen hoffen lassen.

 

Für die Vorstandschaft: Otto W. Meid, Pressewart

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